Über uns

Zur Geschichte des RfE…

Erstmals wurde im Jahre 1981 ein Rat für Volks- und Erwachsenenbildung gegründet. Die Hauptaufgaben bestanden damals in der Beratung des zuständigen Ministers, sowie in der Erstellung von Gutachten und Stellungnahmen.

Am 17. November 2008 wurde ein neues Dekret zur Förderung der Einrichtungen der Erwachsenenbildung verabschiedet. Dieses Dekret legt den Schwerpunkt auf das Recht eines jeden Bürgers, Schlüsselkompetenzen zu erwerben, zu vertiefen oder zu aktualisieren.

Die Anwendung dieses Dekretes führte zu einer tiefgreifenden Neuordnung der Erwachsenenbildungsorganisationen. Aufgrund dessen beschloss die zuständige Ministerin, einen „Rat für Erwachsenenbildung“ zu schaffen. Der Rat erhält einen Funktionszuschuss seitens der Regierung.

Die Zusammensetzung des RfE:

Das Gremium setzt sich aus jeweils einem effektiven und einem stellvertretenden Mitglied der 12 anerkannten Einrichtungen in Ostbelgien zusammen. Alle wichtigen Entscheidungen werden gemeinsam im Plenum diskutiert, begutachtet und verabschiedet.

Den Vorstand bilden drei ausgewählte Mitglieder:

Präsident Patrick Meyer (Volkshochschule Bildungsinstitut), Vizepräsident Gerd Brüls (Ländliche Gilden) und Finanzverwalter Dietmar Kaufmann (KAP – Kulturelle Aktion und Präsenz). Der Vorstand berät sich im Präsidium und leistet die Vorarbeit zu den Plenarsitzungen.Die Mandatszeit der Ratsmitglieder beträgt 4 Jahre. Die Wiederernennung ist möglich.

Welche Aufgaben und Ziele hat der Rat?

Er ist Austauschgremium für die Organisationen und vertritt deren Interessen. Er fördert deren Zusammenarbeit und unterstützt sie zu allen Fragen der Qualitätsentwicklung und -sicherung.

Auf Anfrage der Regierung oder aus eigener Initiative erstellt er Gutachten zu relevanten Angelegenheiten, die den Bereich „Erwachsenenbildung“ betreffen.

Er ist Informationsplattform sowohl für seine Mitgliedsorganisationen, sowie auch für interessierte Bürger(innen).

In Anlehnung an den Bologna-Prozess leistet er Sensibilisierungsarbeit im Hinblick auf die Förderung des „lebenslangen Lernens“ in Ostbelgien. Der Schwerpunkt liegt in der nicht-formalen Bildung und dem informellen Lernen im soziokulturellen Bereich.

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