Bürgeragenda vorgestellt!

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14. Oktober 2017 – Bei der Abschlusskonferenz des Bürgerdialogs zum Thema Kinderbetreuung tauschten die Teilnehmer mit Abgeordneten und Ministern aus. An zwei Tagen hatten die Bürgerinnen und Bürger eine Agenda ausgearbeitet, die sich sehen lassen kann.

Die Bürgeragenda, in der die Teilnehmer ihre Vorstellung zum Thema Kinderbetreuung dargelegt haben, wurde am Samstag den Abgeordneten des Parlaments und den Regierungsmitgliedern vorgestellt.

„Das Wohl des Kindes“, heißt das grundsätzliche Ziel, dass den Bürgerinnen und Bürgern am Herzen lag. Sie haben diesem Ziel ein ganzes Kapitel gewidmet. Eins ist sicher, die Familie und die Anbindung an die Familie bleiben im Fokus des Interesses. „Kinder brauchen Schutz und Sicherheit“, ist eine der wichtigen Feststellungen.

In drei Teilen befasst sich die Agenda im Anschluss mit den Umsetzungsoptionen: Kinderbetreuungsoptionen, Organisation der Kinderbetreuung und Förderung und Finanzierung. Die zum Teil sehr konkreten Vorschläge der Bürger umfassen Empfehlungen zum Statut der Tagesmütter, die Einrichtung eines Kinder und Familien-Info-Telefons und die weitere Vernetzung aller mit der Kinderbetreuung befassten Einrichtungen. Es soll für Eltern, werdende Eltern und alle Interessenten einfacher werden, an die Information heran zu kommen.

Bürgerinnen und Bürger tauschten in kleinen Gruppen intensiv mit den Politikern aus. Und diese nahmen die Diskussionen dankend an. Der Masterplan zur Kinderbetreuung, den die Regierung vor einigen Wochen vorgestellt hat, wird durch die Anregungen der Bürgerinnen und Bürger ergänzt. Der zuständige Minister versprach eine Anpassung.

Das Parlament hat mit dem ersten Bürgerdialog die direkte Nähe zu und den Austausch mit den Bürgern verstärkt. Der Prozess kann als positiv bewertet werden. Parlamentspräsident Alexander Miesen dankte allen Teilnehmern für ihre Offenheit und ihr Engagement.