1. Bürgerdialog – Kinderbetreuung geht uns alle an!

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16. September 2017 – Den Auftakt zum Bürgerdialog im Parlament bildete am Samstag eine erste Bürgerwerkstatt. 26 hoch motivierte Bürgerinnen und Bürger waren nach Eupen gekommen, um sich gemeinsam Gedanken zum Thema Kinderbetreuung zu machen.

Zu Beginn der Werkstatt begrüßte Parlamentspräsident Alexander Miesen die Bürgerinnen und Bürger. Er zeigte sich erfreut über die rege Teilnahme und spornte die Anwesenden an, ihre Gedanken und Vorstellungen an das Parlament zu richten. Kinderbetreuung sei ein wichtiges Thema, das in der Deutschsprachigen Gemeinschaft zurzeit aktiv diskutiert werde. Dabei sei es wichtig, auch die Meinung von Bürgerinnen und Bürgern einzuholen, die rein zufällig ausgewählt seien und sich für das Thema interessiert hätten. Er selber sei sehr gespannt auf das Resultat und freue sich auf einen regen Austausch am Ende des Prozesses.

Kinderbetreuung geht alle an

Bürgerinnen und Bürger denken über ein gesellschaftliches Thema nach, auch wenn sie nicht betroffen sind. Von dem gewählten Ansatz, zufällig über Telefonumfrage ausgesuchte Bürgerinnen und Bürger anzusprechen, verspricht sich das Parlament neue Impulse für die Politik. Was würden nicht direkt betroffene Menschen zu einem Thema sagen, wenn sie Information und Unterstützung durch Experten erhielten? Welchen Beitrag können sie leisten?

Nach einer ersten Kennenlernphase ging es in Gruppenarbeiten direkt zum Thema Kinderbetreuung. Wie stelle ich mir diese in einigen Jahren vor, wo hapert es, was könnten Lösungen sein? Die Teilnehmer erarbeiteten in Gruppen ihre Visionen und es stellte sich sehr schnell heraus, dass jeder eine Meinung hat. Im Laufe des Tages entwickelte sich ein sehr dynamischer Austausch.

Experten gefragt

Nachdem Schwachpunkte und Herausforderungen in der Kinderbetreuung definiert waren, befassten sich die Bürger mit der Frage, welche Personen oder Einrichtungen als Experte angehört werden sollten. Der Rat für Erwachsenenbildung hatte zu diesem Zweck eine Liste mit Fachleuten erstellt, die bereit waren, sich den Fragen der Bürgerinnen und Bürger zu stellen. Es kristallisierten sich drei Themenblöcke heraus: Fragen zum Wohl des Kindes, Fragen zu Organisation und Betreuungsformen, Fragen zu Förderung und Finanzierung.

Der Austausch mit den Experten erfolgt  am 30. September in der zweiten Bürgerwerkstatt.